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Angst & Stress Screening

Angst-Test: Wie stark sind Ihre Angstsymptome?

Sieben kurze Fragen zu Anspannung, Sorgen und innerer Unruhe in den letzten zwei Wochen. Der Test orientiert sich am GAD-7, einem der weltweit am häufigsten eingesetzten Screening-Verfahren für Angstsymptome.

Test starten 7 Fragen · 2 Min. · kostenlos

Worum geht es in diesem Test?

Dieser Selbsttest schätzt ein, wie stark Sie in den vergangenen zwei Wochen von typischen Angstsymptomen betroffen waren: Nervosität, nicht abstellbare Sorgen, Anspannung, Reizbarkeit und das Gefühl, dass etwas Schlimmes passieren könnte. Gefragt wird nicht nach einzelnen Situationen, sondern nach der Häufigkeit der Beschwerden – denn für die Einordnung ist entscheidend, ob ein Zustand gelegentlich auftritt oder Ihren Alltag durchzieht.

Als Ergebnis erhalten Sie eine Punktzahl zwischen 0 und 21 sowie eine von vier Stufen: minimale, leichte, mittelgradige oder ausgeprägte Angstsymptome. Zu jeder Stufe finden Sie eine ausführliche Erläuterung, was sie bedeutet, wie sie sich im Alltag zeigt und welche nächsten Schritte sinnvoll sein können.

Der Test eignet sich für Erwachsene, die ihr aktuelles Stress- und Angstniveau einordnen möchten – etwa weil sie sich seit Wochen angespannt fühlen, schlecht schlafen oder sich fragen, ob ihre Sorgen noch im normalen Bereich liegen. Er ersetzt keine Diagnose, kann aber eine fundierte Entscheidungshilfe sein, ob ein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Psychotherapeuten sinnvoll ist.

Mögliche Ergebnisse

Methodik & Hintergrund

Die sieben Fragen orientieren sich am GAD-7 (Generalized Anxiety Disorder Scale, Spitzer et al. 2006), einem international etablierten und frei verfügbaren Screening-Instrument. Der GAD-7 wurde ursprünglich zur Erkennung der generalisierten Angststörung entwickelt, hat sich aber auch als Maß für die allgemeine Schwere von Angstsymptomen bewährt – einschließlich Panik- und sozialer Angstsymptomatik.

Jede Frage wird auf einer vierstufigen Skala beantwortet (von „überhaupt nicht“ bis „beinahe jeden Tag“, 0–3 Punkte). Die Summe ergibt einen Wert von 0 bis 21. Die hier verwendeten Schwellenwerte (5, 10, 15) entsprechen den in der Originalvalidierung vorgeschlagenen Grenzen für leichte, mittelgradige und schwere Symptomatik. Für die deutsche Allgemeinbevölkerung liegen Normwerte aus einer großen Repräsentativstichprobe vor (Hinz et al. 2017).

Wichtig zur Einordnung: Der GAD-7 ist ein Screening, kein Diagnoseinstrument. In Studien erkennt er bei einem Schwellenwert von 10 Punkten die generalisierte Angststörung mit einer Sensitivität von etwa 89 % und einer Spezifität von etwa 82 % – es gibt also sowohl falsch-positive als auch falsch-negative Ergebnisse. Eine Diagnose kann nur im klinischen Gespräch gestellt werden.

Häufige Fragen

Ist dieser Angst-Test kostenlos und anonym?

Ja. Der Test ist vollständig kostenlos, erfordert keine Anmeldung und keine E-Mail-Adresse. Ihre Antworten werden ausschließlich in Ihrem Browser ausgewertet und nicht an unsere Server übertragen oder gespeichert.

Kann dieser Test eine Angststörung diagnostizieren?

Nein. Der Test ist ein Screening: Er schätzt die Schwere Ihrer Angstsymptome der letzten zwei Wochen ein und gibt eine Orientierung, ob eine fachliche Abklärung sinnvoll ist. Eine Diagnose kann nur eine Ärztin, ein Arzt oder ein:e Psychotherapeut:in im persönlichen Gespräch stellen.

Was ist der GAD-7, an dem sich dieser Test orientiert?

Der GAD-7 (Generalized Anxiety Disorder Scale, 7 Items) ist ein 2006 von Spitzer und Kollegen entwickeltes Screening-Instrument, das weltweit in Forschung und Praxis eingesetzt wird. Er erfragt sieben Kernsymptome von Angst und Anspannung über die letzten zwei Wochen; die Summe von 0 bis 21 Punkten wird in vier Schweregrade eingeteilt.

Ab welcher Punktzahl sollte ich mir Hilfe holen?

Als Faustregel gilt der Schwellenwert von 10 Punkten: Ab diesem Bereich empfehlen Fachleute eine professionelle Abklärung, etwa über die Hausarztpraxis oder eine psychotherapeutische Sprechstunde (Termine über die 116 117). Unabhängig von jeder Punktzahl gilt: Wenn Sie unter Ihrer Anspannung leiden oder Situationen zu vermeiden beginnen, ist ein Gespräch sinnvoll.

Wie oft kann ich den Test wiederholen?

So oft Sie möchten. Sinnvoll ist eine Wiederholung im Abstand von zwei bis vier Wochen, etwa um zu beobachten, ob eine belastende Phase abklingt oder ob Selbsthilfemaßnahmen wirken. Da der Test die letzten 14 Tage erfragt, sind kürzere Abstände wenig aussagekräftig.

Quellen

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